Geschichte des Bukanters
Der Impuls für die Entwicklung des Bukanters kam aus Italien von dem Weingut Montevertine in der Toskana. Dem Besucher sollte auf Weinmessen eine besondere Intensität von den Weinen des Hauses vermittelt werden. Der Eindruck sollte so stark sein, wie man ihn nur nach dem Öffnen eines soeben geleerten Fasses erhält.
Eine einfache Zerstäubung ist dafür nicht geeignet, da dadurch vor allem Wasser und Alkohol als Hauptbestandteile des Weines in die Luft gebracht werden. Um die Intensität vom Faßinneren zu erreichen, durften lediglich die Aromastoffe in die Luft gelangen. Nach der Produktion einiger Prototypen stellte sich zudem heraus, daß für ein gutes Geruchsbild nur die besonders leichtflüchtigen Stoffe verstärkt werden durften, da Strukturtöne mit einem holzigen, leicht säuerlichen Grundton die frischen, zitronigen und blumigen Töne leicht überdeckten. Damit waren die Anforderungen für ein Gerät zur Aromenverstärkung definiert. Es mußten selektiv die leichtflüchtigen Bestandteile von Wein in die Gasphase gebracht werden, ohne Flüssigkeit in großen Mengen zu verbrauchen – ein selektiver Geruchsextraktor.
Nach der Entwicklung eines geeigneten Gerätes stellte sich die Frage ob man eine so starke Geruchsverstärkung nicht auch mobil bei Verkostungen einsetzen könne. Daher wurde das Gerät so modifiziert, daß es in jedem Glas eingesetzt werden kann. So kann das Bukett eines jeden Weines in einem beliebigen Glas verstärkt werden, was die Verkostung sehr erleichtert.
Aus dem Bukett und dem Dekanter, durch den das Bukett entfaltet wird, entstand schließlich der Name BUKANTER.
Der Kugelbukanter wurde für Spirituosen weiterentwickelt. Dabei erkannten wir, daß auch Bier, Likör, Öl und Essig wunderbar mit dem Bukanter verkostet werden kann.






